Raus aus dem Büro – unterwegs mit TB Hödl

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Wer glaubt, dass man bei TB Hödl nur im Büro sitzt, hat sich getäuscht. Zu unserer Arbeit in der Planung von Industrieanlagen gehört auch die Präsenz vor Ort. Das beinhaltet z.B. As-Built-Aufnahmen, Besprechungen beim Kunden usw.Durch unsere internationale Tätigkeit sind Auslandsaufenthalte nichts Ungewöhnliches. Damit ihr wisst, wie bei TB Hödl so ein Auslandsaufenthalt aussieht, erzählt unser Teammitglied Thomas von seinem letzten längeren beruflichen Aufenthalt im Ausland und welche Erfahrungen er dabei gemacht hat.

 

Wo warst du für TB Hödl unterwegs und an welchem Projekt habt ihr dort gearbeitet?

Vor ein paar Monaten war ich bei unserem Kunden FS Karton in Neuss, südlich von Düsseldorf. Dort wurde die Stoffaufbereitung für die Kartonmaschine umgebaut. Ziel des Umbaus war die Errichtung einer zweiten Deinkinganlage, die zum Entfernen von Druckfarbe aus dem Altpapier dient. Des Weiteren gab es immer wieder Qualitätsprobleme mit den Produkten. Hier wurden mit unserer Hilfe Stellen in der Anlage gefunden und definiert, bei der Qualitätsänderungen des Produktes möglich wären.

Was gab es dabei zu tun?

Insgesamt waren sieben Teilanlagen zu prüfen, wir haben die vorgefundenen Ergebnisse in neu erstellten Schemata festgehalten. Diese Arbeit wurde alleinverantwortlich durchgeführt. So war es nach einer sicherheitstechnischen Einschulung möglich, alle Anlagenteile eigenständig zu besichtigen. Hier studiert man alle vorhandenen Schemata, und überprüft und vergleicht dann vor Ort die vorhandenen Teilanlagen mit den zeichnerisch dargestellten. Anschließend werden die gefundenen Änderungen in die Schemata eingetragen und mit den Mitarbeitern des Kunden abgeglichen, um falsche Interpretationen zu vermeiden.

Nach fünf Wochen Aufenthalt in Neuss war die Aufnahme abgeschlossen und es ging zurück ins Büro nach St. Florian, wo die Fertigstellung der Schemata (CAD) erfolgte, welche noch einige weitere Wochen dauerte. Für die abschließenden Besprechungen kamen wir wieder nach Neuss und besprachen die qualitätsgefährdeten Stellen. Aufgrund der Erkenntnisse wurde ein Planungsprozess zur Änderung im Ablauf der Stoffaufbereitung gestartet.

Was war das coolste an dem Aufenthalt?

Für mich war es der erste etwas längere Auslandsaufenthalt – so war das Anreisen und Einchecken ins Hotel ein ganz anderer Eindruck als beim Urlaub machen. Für mich war am coolsten bzw. am beeindrucktesten der zwischenmenschliche Umgang bei der Arbeit und in der Freizeit, sowie die vielen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung neben der Arbeit.

Wie hast du davon profitiert?

Hauptsächlich habe ich von der engen, direkten Zusammenarbeit mit dem Kunden vor Ort profitiert, aber auch mein technisches Wissen konnte ich in diesen Wochen auf alle Fälle erweitern. Zudem war es auch eine super Möglichkeit andere Städte bzw. Orte näher kennenzulernen.

Was hast du außerhalb der Arbeit in dem Land erleben können?

Die Städte, Düsseldorf und Köln, sind von Neuss aus gut mit dem Zug erreichbar und bieten verschiedenste Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Der ein oder andere Theater- oder auch Museumsbesuch war dabei. In beiden Städten gab es auch die Möglichkeit zum Ausgehen am Abend. Ganz besonders beeindruckt hat mich die Schihalle am Stadtrand von Neuss, in der man das ganze Jahr Schifahren und Snowboarden kann – leider hatte ich mein Equipment aber nicht dabei.

Alles in allem, würde ich sagen es war eine super Erfahrung und freue mich schon auf weitere Auslandsaufenthalte, wo ich dabei sein darf.

Ihr seid schon gespannt wo unsere nächsten Auslandsaufenthalte hingehen? Auf unseren Social Media Kanälen halten wir euch auf alle Fälle am Laufenden 😉

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